Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF ist ein lebendiger Ort der Kunst, der Forschung und der Lehre. Renommierte Fachleute aus Filmpraxis und Wissenschaft betreuen die Studierenden intensiv und individuell. An der einzigen deutschen Filmuniversität wird innovative Forschung mit, im und zu Film und anderen audiovisuellen Medien vorangetrieben. Die Hochschule ist ein weltoffener und diskriminierungsfreier Raum für kulturelle und gesellschaftliche Auseinandersetzung.

Im Filmmuseum Potsdam bieten wir zum 01.07.2026 im DFG-Projekt "Medien-Bilder (17. bis frühes
20. Jahrhundert) - Teildigitalisierung der Sammlung Werner Nekes"
 eine ebenso anspruchsvolle wie abwechslungsreiche Tätigkeit als

Dokumentar*in/ Archivar*in zur Datenkontrolle & Erschließung
(Teilzeit 20 h, bis Entgeltgruppe 9b TV-L)

Die Stelle ist an den Projektzeitraum gebunden und bis zum 31.12.2027 befristet

Das Filmmuseum Potsdam, In-Institut der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, ist ein lebendiger und kreativer Ort der Bewahrung, Erforschung und Vermittlung des Films. Das Institut hat die Aufgabe, den Film in seinen historischen und aktuellen Formen zu untersuchen und öffentlich präsent zu halten. Mit seinen Ausstellungen, dem Kino und den Sammlungen wirkt das Museum aktiv in die regionale und überregionale Kultur- und Wissenschaftslandschaft hinein. 

Projektbeschreibung:

Das DFG-Projekt „Medien-Bilder (17. Bis frühes 20. Jahrhundert) – Teildigitalisierung der Sammlung Werner Nekes“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln, des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums Frankfurt am Main und des Filmmuseums Potsdam.
Die drei Einrichtungen haben die Sammlung des Filmemachers Werner Nekes 2020 gemeinsam erworben. Nun sollen 6361 Blatt aus dem Sammlungsbestand digitalisiert werden, um die vormals private in eine öffentliche Sammlung zu überführen, die online zugänglich gemacht werden soll.
Ziel des Projekts ist die umfassende Sammlungspräsentation der Medien-Bilder von 1700 bis 1910. Die digitale Aufbereitung basiert auf einer Katalogisierung nach wissenschaftlichen Standards und dem Aufbau einer vernetzten Datenbank, die die disparat lagernden Bestände virtuell zusammenführt.
Die digitalisierten und präsentierten Einzelobjekte sollen dabei keineswegs nur Medienhistoriker*innen ansprechen, sondern auch Vertreter*innen benachbarter Disziplinen wie Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften, aber auch Kurator*innen sowie die interessierte Öffentlichkeit.
Während die Digitalisierung an der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln vorgenommen wird, soll an den Standorten Frankfurt am Main und Potsdam jeweils eine Person die Daten weiter anreichern und inhaltlich qualifizieren. Für die erforderlichen Aufgaben suchen wir eine geeignete Person, die den Anforderungen für diese Stelle entspricht.

Hier bieten wir Ihnen eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem  motivierten Team und brauchen Sie für folgende Aufgaben:

  • Koordination und Planung der Abläufe in Abstimmung mit den Projektpartner*innen
  • Recherche und Aufbereitung von Informationen zu Objekten der Sammlung Werner Nekes unter fachwissenschaftlicher Leitung
  • Kontrolle und inhaltliche Anreicherung von Objektdatensätzen (System OMEKA S) unter Beachtung der Erfassungsrichtlinien
  • Anpassung von Objektdatensätzen an die im Projekt vereinbarten kontrollierten Vokabulare
  • Zuordnung von Digitalisaten zu Erschließungsdatensätzen sowie deren Veröffentlichung
  • Teilnahme an Projekttreffen - z.B. in Köln und Frankfurt am Main - und am wissenschaftlichen Austausch

                Sie sind engagiert, arbeiten service- und ergebnisorientiert, nehmen gern neue Herausforderungen an und bringen auch dies Qualifikation mit:

              • ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (BA, FH-Diplom) als Archivar*in, Dokumentar*in oder vergleichbar mit zusätzlichen (möglichst wissenschaftlichen) Fachkenntnissen in der Kunstgeschichte, Kultur- oder Medienwissenschaft - Hier sollte ein Schwerpunkt auf graphische und/oder gedruckte Werke für Vorführapparaturen (Guckkästen, Laterna Magica) sowie Medienbildern aus der "Pre-Cinema-Periode" liegen. 

            Für die Erfüllung der genannten Aufgaben sind zudem erforderlich und nachzuweisen:

            • Erfahrungen in der Beschreibung und Verschlagwortung von bildbasierten Objekten und „Pre-Cinema-Sammlungen“ in webbasierten Objektdatenbanken,
            • nach Möglichkeit gute Kontakte zur internationalen Fachcommunity für Bewegungsbilder, Guckkästen und Laterna Magica,
            • Kenntnisse in der Verwendung von Normdaten und Thesauri,
            • Erfahrung mit nationalen und internationalen Plattformen (wie z.B. DDB und Europeana),
            • sehr gute Teamfähigkeit und kommunikative Fähigkeiten,
            • Belastbarkeit, Flexibilität, hohe Einsatzbereitschaft und lösungsorientiertes Handeln
            • verhandlungssichere Deutschkenntnisse sowie sehr gute Englischkenntnisse (jeweils in Wort und Schrift.

              Neben einem Arbeitsvertrag an einer familienfreundlichen und gleichstellungsstarken Hochschule bieten wir Ihnen:

              • eine regelmäßige Vergütung und Sozialleistungen entsprechend den Regelungen des öffentlichen Dienstes einschließlich zusätzlicher Altersversorgung
              • einen modern und ergonomisch ausgestatteten Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, wie zum Beispiel teilweises Arbeiten im Homeoffice
              • die Möglichkeit zur Inanspruchnahme eines Firmentickets sowie ggf. zur Inanspruchnahme eines Belegplatzes in einer ortsnahen Kindertagesstätte
              • eine individuelle und optimale Unterstützung bei der beruflichen Entwicklung durch Angebote zur Fort- und Weiterbildung
              • die Möglichkeit zur Inanspruchnahme von Angeboten im Rahmen eines Gesundheitsmanagements

              Sonstige Hinweise:

              Die Filmuniversität schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.
              Bei gleicher Eignung werden Frauen unter den Voraussetzungen des § 7 Absatz 4 BbgHG sowie schwerbehinderte Menschen und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in Ihrer Bewerbung hin und teilen Sie uns gerne mit, ob Sie im Zuge des Bewerbungsprozesses Unterstützung benötigen.
              Wir freuen uns ausdrücklich über Bewerbungen von Personen aus dem Ausland, mit Migrationshintergrund oder mit Betreuungsaufgaben. Als familienfreundliche Universität unterstützen wir Sie und Ihre Familie in verschiedenen Lebenssituationen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bieten hierzu gezielte Maßnahmen im Rahmen der Charta „Familie in der Hochschule“.

              Ihre aussagefähige Bewerbung mit:

              • Motivationsschreiben
              • Lebenslauf (mit Tel.-Nr.; E-Mail-Anschrift, Wohnanschrift)
              • Zeugnisse über Schul-, Ausbildungs- und Studienabschlüsse
              • Arbeitszeugnisse von den vorherigen Arbeitgebern und ggf. ein Zwischenzeugnis von der jetzigen Arbeitsstelle

              reichen Sie bitte bis zum 23.04.2026 ausschließlich über unser Online-Bewerbungspotal ein.