W2-Professur "Künstlerische Montage/ Fiktionaler Film"

An der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF ist zum 01. April 2021 im Studiengang Montage eine künstlerische Professur der Besoldungsgruppe W2 für das Fachgebiet Künstlerische Montage/ Fiktionaler Film zu besetzen.

Zeitliche Begrenzung:

Die Professur wird entsprechend §43 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) unbefristet besetzt. Im Falle einer Erstberufung erfolgt die Besetzung befristet für fünf Jahre und wird nach positiver Evaluation entfristet.

Aufgabengebiet:

Die Professur vertritt in Lehre, Forschung und künstlerischer Praxis das Fachgebiet der Montage mit Schwerpunkt fiktionale, narrative Formen.
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die als Editor*in über eingehende Erfahrung in der Montage fiktionaler Filme verfügt. Darüber hinaus erfordert die Ausrichtung des Studiengangs, dass die Kandidat*innen die möglichen montagekünstlerischen Ausdrucksformen auch über etablierte Genregrenzen hinweg begreifen und reflektieren können. Die ausgeschriebene Professur ist eng eingebunden in die Prozesse studiengangsübergreifender Filmarbeiten. Daher ist Erfahrung in den Bereichen der interdisziplinären Projektorganisation, der montagespezifischen Analyse von Drehbüchern und Skizzen sowie der szenischen Auflösung zentral. Zum Profil der ausgeschriebenen Stelle gehört außerdem die Fähigkeit, den künstlerischen Entwicklungsprozess der Studierenden zu unterstützen und die Montage-künstlerische Reflektion in der Diskussion anzuregen und zu fördern. Eine aufgeschlossene und empathische Grundhaltung der Kandidat*innen wird hierfür vorausgesetzt.
Das Aufgabengebiet umfasst:

  • Lehre in den Modulen „Künstlerische Montage / Narrative Formen“ 1 und 2 des BA Montage sowie „Montagekünstlerische Forschung / Fiktionaler Film" Basis und Vertiefung des MA Montage
  • Initiierung, Durchführung oder Begleitung von interdisziplinären Projekten und Lehrveranstaltungen
  • Betreuung studentischer Projekte und Abschlussarbeiten
  • Mitarbeit am Reformprozess der Bachelor- und Master-Studienprogramme
  • Realisierung von eigenständigen künstlerischen Forschungsvorhaben

Zum Profil der Stelle gehört ebenfalls die kontinuierliche Mitwirkung bei der akademischen Selbstverwaltung.

Einstellungsvoraussetzungen:

Die gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 41 Absatz 1 Nummer 1 bis 4a BbgHG wie folgt:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einem einschlägigen Fach oder hervorragende fachbezogene Leistungen in der Praxis
  • Pädagogische Eignung, nachzuweisen durch mehrjährige Lehrerfahrung im montagespezifischen Hochschulbereich
  • Besondere Befähigung zu künstlerischer Arbeit, nachzuweisen durch die Vorlage einer etwa 10 Jahre umspannenden Filmographie
  • Darüber hinaus sind zusätzliche künstlerische Leistungen nachzuweisen durch: Vorlage von vielbeachteten oder preisgekrönten Filmen
    Sowie
  • Verständnis der Montage als umfassende Arbeit an der Strukturierung von Erzählung
  • Erfahrung in der Montagearbeit im Rahmen komplexer Produktionszusammenhänge
  • Erfahrung in der montagespezifischen Analyse umfangreicher Materialkomplexe und fertiger Filme

          Erwartet wird:

          • Erfahrung und souveräner Umgang mit komplexen Kommunikationsprozessen in künstlerischen Teams
          • Fähigkeit, Feedbackkultur zu reflektieren und aktiv positiv zu gestalten

          Lehrverpflichtung:

          Die Lehre umfasst 18 SWS gemäß Lehrverpflichtungsverordnung des Landes Brandenburg und entsprechend der Studien- und Prüfungsordnung.

          Sonstige Hinweise:

          Die Filmuniversität ist bestrebt, den Anteil an Professorinnen zu erhöhen und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
          Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf Ihre Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

          Bewerbungsunterlagen:

          Die Filmuniversität bittet die Bewerber*innen um ein schriftliches Lehrkonzept. Zu dem bitten wir die Bewerber*innen, ihre Vorstellungen darüber zu formulieren, wie Gleichstellung und Diversität in Lehre und Forschung integriert und im universitären Leben unterstützt werden können. Hierbei soll auch dargestellt werden, wie latenten und expliziten Formen von Diskriminierung begegnet werden kann. Diese Aspekte finden Eingang in die Auswahlentscheidung.
           

          Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen

          • Darstellung des künstlerischen und pädagogischen Werdegangs
          • Lebenslauf
          • Zeugnisse
          • Lehrkonzept
          • Tätigkeitsnachweise
          • Arbeitsbeispiele- durch einen entprechenden Link auf einer Streamingplattform
          • Werk- und Publikationsverzeichnis

          richten Sie bitte bis zum 25.09.2020 ausschließlich an unser Online-Bewerbungsportal

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